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Den inneren Schweinehund besiegen & die eigene Bequemlichkeit überwinden

schweinehund-teaser

Couch oder Sport? Salat oder Pizza? Rotwein oder Smoothie? Diese Entscheidungen treffen wir leider nicht alleine, denn in der Regel hat der innere Schweinehund das letzte Wort. Wir kennen das alle: Eigentlich wollen wir fitter werden, abnehmen oder endlich weniger Fastfood essen. Doch wir kämpfen täglich gegen den inneren Schweinehund und verlieren einen Kampf nach dem anderen.

Aber wie kann man den inneren Schweinehund überwinden? Und das nicht nur einmal, sondern am besten gleich langfristig? Wir haben wertvolle Tipps für dich gesammelt und zeigen dir, wie du beim Kampf gegen den inneren Schweinehund als Sieger aus dem Ring gehst.

Warum kommt der innere Schweinehund immer wieder?

Ganz einfach: Wir suchen uns gerne einen bequemen Weg aus. Alles, was vom bequemen Weg abweicht, erzeugt in uns einen inneren Konflikt. Und diesen bezeichnen wir allgemein auch als inneren Schweinehund, den es zu überwinden gilt.

Die 3 häufigsten Ausreden

Ausreden und Argumente findet der innere Schweinehund genug. Schließlich schafft er es immer wieder, uns zu überzeugen. Die drei häufigsten Ausreden? Keine Zeit, keine Lust und Gewohnheit! Das sind mit Abstand die drei beliebtesten Motive der eignen Bequemlichkeit. 

Ich habe doch gar keine Zeit, um Sport zu machen und gesünder zu kochen. Du hast dich sicher-lich auch schon einmal dabei ertappt, wie das angebliche Zeitproblem dich von einer Alltagsum-stellung abgehalten hat. Natürlich steckt auch häufig viel Wahrheit dahinter. Wenn wir viel Stress haben, dann brauchen wir auch genug Ruhe. Deshalb ist es hier besonders wichtig zu hinterfra-gen, ob du tatsächlich keine Zeit hast oder ob es sich nur um eine Ausrede handelt.

Anders ist das mit dem Argument „Keine Lust!“. Denn dagegen kannst du etwas unternehmen. Verabrede dich zum Beispiel mit einer Freundin zum Sport oder zum Kochen. So motiviert ihr euch gegenseitig und es fällt schwerer, den Termin einfach abzusagen. Der innere Schweinehund hat also kaum noch eine Chance. Achte dabei nur darauf, dass du deine Motivation nicht zu sehr von anderen abhängig machst. 

Klar, wir lieben Routinen. Sie helfen uns im Alltagsstress nicht den Kopf zu verlieren. Aber sie machen es uns auch häufig schwer unsere Komfortzone zu verlassen, Neues auszuprobieren und alte Gewohnheiten zu durchbrechen. Das ist gefundenes Fressen für den inneren Schweinehund. Das Gute ist ja, es muss nicht immer gleich ganz oder gar nicht sein. Fang klein an und steigere dich nach und nach, wenn du den inneren Schweinehund überwinden willst. 

Mit diesen 9 Tipps den inneren Schweinehund überwinden

Wir haben für dich gleich neun Tipps zusammengestellt, die dir helfen werden, deinem inneren Schweinehund ein für alle Mal den Kampf anzusagen. 

1. Setze dir Ziele

Setze dir konkrete Ziele und schreibe diese auf. Wichtig ist, dass die Ziele, die du dir setzt, auch realistisch sind. Zudem solltest du deine Ziele so genau wie möglich formulieren und darauf ach-ten, dass deine Erfolge auch messbar sind. „Ich will abnehmen“ ist zu unspezifisch. „Ich will 10 Kilo in 3 Wochen verlieren“, ist dagegen unrealistisch. Wähle einen gesunden Mittelweg.

2. Teile deine Ziele in Zwischenziele auf

Ein Ziel kann dir wie ein riesiger Berg erscheinen, den du erklimmen sollst. Deshalb macht es Sinn, ein großes Ziel in mehrere kleinere Ziele oder Etappen zu unterteilen. So hast du immer wie-der Erfolge und der Weg von Ziel zu Ziel erscheint dir nicht so weit. 

3. Erstelle dir einen Plan

Erstelle dir einen konkreten Plan, zum Beispiel einen Trainingsplan, wenn du sportliche Ziele er-reichen möchtest oder einen Ernährungsplan, wenn du deine Ernährung umstellen oder abnehmen möchtest. Steht der Plan erst, kannst du dich an ihn halten und ihn als Stütze nutzen. Tipp: Erstel-le dir immer auch einen Notfallplan, falls der innere Schweinehund spontan um die Ecke kommt. Regnet es zum Beispiel und du wolltest eigentlich joggen gehen, kannst du dann den inneren Schweinehund einfach austricksen, indem du stattdessen Yoga machst oder Schwimmen gehst. 

4. Belohne dich!

Du hast ein Zwischenziel erreicht? Dann belohne dich dafür! Schließlich hast du durchgehalten und deinen inneren Schweinehund besiegt. Am besten, du versprichst dir die Belohnung schon im Vorfeld, das gibt dir zusätzliche Motivation.

5. Feiere deine Erfolge

Sei stolz auf dich und feiere deine Erfolge. Du hast es dir verdient! Wer kleine Erfolge zu schätzen weiß, der bleibt auch auf langer Strecke motiviert und hält leichter bis zum Ende durch. 

6. Versuche den Perfektionismus abzustellen

Perfektionismus und die damit verbundene Versagensangst hält uns oft von dem ab, was wir ei-gentlich erreichen wollen. Wenn wir lernen, unseren inneren Perfektionismus runterzuschrauben, fällt es uns auch einfacher, Ziele in Angriff zu nehmen.

7. Nutze Misserfolge, um daraus zu lernen

Natürlich wird es immer Tage geben, an denen der Kampf gegen den inneren Schweinehund nicht so glimpflich für dich ausgeht. Das ist auch vollkommen okay, solange du dich davon nicht demo-tivieren lässt. Aufstehen, Krone richten, weitermachen!

8. Nimm Hilfe an

Damit ist nicht nur die Hilfe von anderen Personen gemeint, die dich unterstützen können. Oft rei-chen auch kleine Hilfestellungen aus, die du dir selbst gibst. Sei es ein Zettel am Telefon, der dich an den Kurs im Fitnessstudio erinnert oder das Packen der Sporttasche bereits am Abend, damit du am nächsten Tag gleich losstarten kannst. 

Und wenn dir Heißhunger gerne mal einen Strich durch die Rechnung macht, dann greif doch zu einem knackigen Wiener oder einem würzigen Pfefferbeißer von soLESS. Fettarm & proteinreich - Schlemmen ohne zu sündigen!

9. Plane Ruhe ein

Ruhe ist wichtig für deinen Körper. Deshalb solltest du ihm diese auch gönnen. Ein bis zwei Tage die Woche, an denen du nur tust, wozu du Lust hast und nicht gegen den inneren Schweinehund kämpfen musst. Ohne Ruhepausen ist die Motivation schnell dahin. 

Trivia: Deswegen redet man über den inneren Schweinehund

Der Begriff „Schweinehund“ galt schon im 19. Jahrhundert als Schimpfwort. Er bezieht sich auf den sogenannten Sauhund, der früher bei der Wildschwein-Jagd eingesetzt wurde. Die Aufgaben des Sauhunds waren unter anderem Hetzen, Ermüden und Festhalten. Dies wurde mit dem Schimpfwort Schweinehund auf negative Charaktereigenschaften von Menschen übertragen. Aus dem Schimpfwort entstand dann mit der Zeit die geflügelte Metapher vom inneren Schweinehund, der uns immer wieder mit bissigen Argumenten überzeugt, bis wir nachgeben.

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