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Bye, bye, Frustessen – Das hilft dir gegen emotionales Essen

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Greifst du auch gerne mal aus Frust zur Schokolade und der Tüte Chips, obwohl du eigentlich abnehmen willst? Aber mal ehrlich: Mit Hunger hat das eigentlich nichts zu tun! Nach einer Snack-Attacke geht es doch keinem besser. Du fühlst dich kein Stück wohler in deiner Haut und dazu quält dich noch dein schlechtes Gewissen, weil du haufenweise unnötige Kalorien in dich reingeschaufelt hast. Mit Frustessen kompensierst du Trauer, Angst, Wut oder Einsamkeit. Belüge dich nicht mehr selbst! Mach endlich Schluss mit emotionalem Essen und feiere nachhaltige Abnehmerfolge! 

Frustessen, emotionales Essen, emotional eating … dein Feind beim Kampf gegen die Kilos

Frustessen wird auch emotionales Essen oder emotional eating genannt. Denn du reagierst damit vor allem auf negative Gefühle. Frustessen ist eine von vielen Strategien deines Körpers Stress zu bekämpfen. Der Effekt hält aber nicht lange. Denn Schokolade, Kekse oder Chips lösen deine Probleme nicht sondern führen nur zu mehr Kilos auf den Hüften.

Hunger oder Appetit?

Physischer Hunger ist ein körperlicher Überlebensreflex. Dein Bauch knurrt? Du hast ein Loch im Bauch? Gut! Dann hast du echten Hunger und solltest etwas essen. Um ihn langfristig zu stillen, greifst du am besten zu Lebensmitteln mit viel Protein. 

Zu Appetit oder emotionalem Hunger kommt es oft, wenn du Stress hast. Dann beginnt dein Kopf von fettigem Fastfood oder süßen Naschereien zu träumen. Anders als physischer Hunger entsteht Appetit im Gehirn im limbischen System, also in dem Teil, der für unsere Emotionen verantwortlich ist. 

Wenn Stress hungrig macht … Das sind die Ursachen für emotionales Essen!

Frustessen ist eine Verdrängungsstrategie aus unserer Kindheit. Wenn du als Kind traurig warst, gab es eine Schokolade? Unser Körper erinnert sich daran! Hormone wie Adrenalin und Cortisol, die bei Stress ausgeschüttet werden, fördern das Verlangen nach fettigen und süßen Leckereien. Vielen fehlt das Bewusstsein dafür, physischen Hunger von emotionalem Appetit zu unterscheiden, was zu einem gestörten Essverhalten führen kann.

Du hast Stress auf der Arbeit oder Zuhause?  Wenn du dich fragst, wo die zusätzlichen Kilos auf einmal herkommen, lohnt es sich, einen genaueren Blick auf deinen täglichen Stresslevel zu werfen und zu beobachten, ob dieser zu vermehrtem Frustessen führt. 

Wie erkenne ich ob ich ein Frustesser bin?

Um dem Essen aus Frust auf den Grund zu gehen, solltest du eine Zeit lang deinen Körper beobachten, um zu erkennen, in welchen Situationen du zum Frustessen neigst und welche Emotionen dabei im Vordergrund stehen. Möglicherweise verspürst du Trauer, Angst, Wut oder Einsamkeit und greifst deshalb zu Fastfood oder Schokolade. 

Frustessen kann auch bei Langeweile oder Unterforderung auftreten. In diesen Fällen äußert sich die Attacke allerdings sofort und nicht erst in der nächsten Ruhephase, wie es zum Beispiel bei Stress der Fall ist. 

Vielleicht kannst du ein Tagebuch führen und schreibst einfach mal auf in welcher Situation es zur Snack-Attacke kam und wie du dich gefühlt hast.

Adé, Frustessen! 5 Tipps gegen emotionales Essen

  1. Akzeptiere, dass negative Gefühle genauso zum Leben gehören wie negative! Wenn das emotionale Essen bei dir mit Stress zusammenhängt, dann suche nach einem alternativen Weg, diesen Stress zu kompensieren. Hier helfen beispielsweise Sport oder Entspannungstechniken wie Autogenes Training oder Meditation.
  2. Miste aus! Reduziere deinen Süßigkeitenvorrat, denn was nicht da ist, wird auch nicht gefuttert. Ersetze den Süßkram durch gesunde Snacks wie Gemüsesticks oder Obst. Oder auch mal eine fettarme Pfefferbeißer!
  3. Versuche außerdem das Essen von Snacks zukünftig nicht mehr mit bestimmten Ereignissen zu verknüpfen. Die Tüte Chips vorm Fernseher wird schneller als du denkst zur Gewohnheit.
  4. Verbanne das „Alles oder nichts“-Denken aus deinem Kopf. Zu strikte Regeln können dafür sorgen, dass deine Gedanken sich nur noch darum drehen. Die nächste Fressattacke bleibt dann meist nicht aus.
  5. Das Wichtigste ist, dass du langfristig mehr Achtsamkeit beim Essen entwickelst und öfter auf dein Bauchgefühl hörst. Hast du wirklich gerade Hunger, oder isst du nur aus Gewohnheit oder Frust? So findest du irgendwann das richtige Maß und kannst dich wieder auf dein Bauchgefühl verlassen. 

 

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